Der Warpantrieb

Der Warpantrieb basiert auf einer Materie/Antimaterie-Reaktion, die durch Dilithiumkristalle gesteuert wird. Die dabei freigesetzte Energie wird in die Warpspulen geleitet, welche ein Warpfeld erzeugen. Nun wird der Raum um das Schiff herum "gefaltet" (Warp = Verzerren) und das Schiff scheinbar auf Überlichtgeschwindigkeit beschleunigt.
Die Idee ist eigentlich ganz einfach: Wenn die Raumzeit lokal so verzerrt werden kann, dass sie sich vor einem Raumschiff zusammenzieht und dahinter dehnt, so gleitet das Schiff zusammen mit der entsprechenden Raumzone nach vorn, wie ein Surfbrett auf einer Welle. Dabei wird, in lokaler Hinsicht, die Lichtgeschwindigkeit nie überschritten, da das Licht quasi mitgenommen wird.


Der Warp-Faktor:

Zu Beginn von Star Trek wurde bis zu Warp 14,1 (2268) erreicht. Jetzt werden einige von euch denken: Geht doch gar nicht! Stimmt! Bei Warp 9,999999... ist eigentlich Schluss, denn bei Warp 10 ist man theoretisch unendlich schnell (= überall zur selben Zeit). Doch diese Warp 14,1-Geschichte war vor der Erfindung des Transwarpantriebes.
Nach dieser (fehlgeschlagenen) Entwicklung wurde die Einheit "Warp" nicht mehr x*c sondern mit der Formel v/c = f^(10/3)+(10 - f)^(-11/3) errechnet. Inzwischen wurde festgestellt, dass mit Warp 5 oder mehr der Subraum beschädigt wird. Deshalb galt bei TNG auch Warp 5 als Maximum außer bei Notfällen. Seit der Erfindung eines neuen Warpantriebs, der als erstes in der Intrepid-Klasse verwendet wurde, hat diese Regel aber keine Bedeutung mehr.