Plünderer

Originaltitel: Marauders
 
Staffel: 2
 
Note: 5
 
Kritik von: Alex Bernhardt
 
 
 
 
 

Inhalt:
Der Enterprise geht bald das Deuterium aus. Deshalb fliegt Archer mit T'Pol und Trip zu einem kleinen Planeten, um in der dortigen Raffinerie nachzufragen, ob man einen Handel arrangieren könne.
Doch Tessic, der Chef der Raffinerie erzählt Archer, dass man das Deuterium für jemand anderen lagern würde und deshalb nichts übrig hat. Da zwei der Förderanlagen nicht funktionieren, bietet Archer an, diese zu reparieren, wenn man dafür 200 Liter Deuterium bekomme würde. Tessic geht darauf ein und Trip macht sich an die Arbeit.

Archer bemerkt schon bald, dass die Leute alle ziemlich nervös sind.
Da meldet sich Travis von der Enterprise. Gerade ging ein klingonisches Schiff unter Warp. Der Captain weißt den Piloten an, außerhalb der Reichweite der Sensoren der Klingonen zu bleiben.
Auch die Leute von der Raffinerie haben die Ankunft der Klingonen bemerkt. Schnell werden Frauen und Kinder in Sicherheit gebracht. Auch das Außenteam soll sich verstecken.
Da beamen auch schon die Klingonen auf die Oberfläche und verlangen ihr Deuterium. Tessic erklärt ihnen, dass durch den Ausfall der Förderanlagen, die gewünschte Menge nicht vorhanden ist. Die Klingonen werden ungehalten und geben den Arbeitern vier Tage, um die Menge zu beschaffen. Anschließend beamen sie wieder zurück und verlassen den Orbit.

Archer ist fassungslos. Er fragt die Arbeiter, warum sie sich nicht wehren, doch die haben weder die richtigen Waffen, noch das Training.
Der Captain bietet seine Hilfe an. Nach einigem Zögern nehmen die Hilfsbedürftigen das Angebot an.
Um die Klingonen in eine Falle zu locken, wird die Siedlung um ein paar hundert Meter versetzt. Archer beabsichtigt so, die Plünderer zu den versteckten Deuteriumventilen zu locken und diese anschließend in Brand zu setzen.
T'Pol unterrichtet in der Zwischenzeit die Arbeiter in den Grundzügen des vulkanischen Kampfsportes und Malcolm im Gebrauch von Waffen.

Vier Tage später: Die Klingonen kehren zurück - doch keiner der Raffineristen ist zu sehen. Die Plünderer werden misstrauisch und beginnen die Siedlung zu durchsuchen. Da geraten sie in einen Hinterhalt und ehe sie sich versehen, stehen sie auch schon inmitten der brennenden Deuteriumfelder.
Tessic droht den Klingonen und verlangt von ihnen, dass sie sich nie wieder hier blicken lassen sollen. Zähneknirschend beamen sich die Klingonen nach oben und fliegen davon.
Die Arbeiter sind der Crew der Enterprise unendlich dankbar und schenken ihr dafür 2000 Liter Deuterium.
 
Kritik:
Auweia, was war das denn? Diese Story bietet so gut wie Null Handlung. Die Geschichte ist von Anfang an vorhersehbar und langweilt schon nach wenigen Minuten. Einzig und allein der Moment, ihn dem T'Pol ihre Kampfsportkünste demonstriert, ist wirklich sehenwert.

Und was sind das bitte für Plünderer? Jeder andere Klingone hätte, wenn er schon von Flammen umringt war, auf sein Schiff gebeamt und die Siedlung vom Orbit aus beschossen. Aber nein, diese hier ziehen einfach den Schwanz ein und waren nimmer mehr gesehen...
"Plünderer" hatte wirklich Potenzial, aber das Ergebnis ist wirklich schwach. Da kann auch Archers Überlegung, ob er sich in den Konflikt einmischen soll, nur für wenig Tiefe sorgen.
Diese Folge gehört für den Moment mit zu den Schlechtesten der Serie. Ich hoffe, dass es zu so einem Reinfall nicht noch mal kommt.

Spannung: 1/5 | Erotik: 0/5 | Anspruch: 0/5 | Humor: 0/5 | Inhalt: 2/5