Dämmerung

Originaltitel: Dawn
 
Staffel: 2
 
Note: 3
 
Kritik von: Alex Bernhardt
 
 
 
 
 

Inhalt:
Tucker führt in einer Fähre, die einen Gasriesen mit 62 Monden umkreist, Tests durch, als sich ein kleines Schiff nähert. Trip versucht es zu rufen, doch wird er bereits beschossen. Kurz darauf stürzt er auf einem der Monde ab.

Auf diesem Mond macht der Commander erst einmal ein Feuer, denn die Wüste, in der er sich befindet, ist nachts sehr kalt.
Da wird er von dem Piloten des Schiffes angegriffen, dass ihn attackierte - offenbar ist auch er abgestürzt. Zwar kommt Tucker mit dem Leben davon, aber der Alien hat den Transiver der Fähre gestohlen.
Auf der Enterprise ist man sich inzwischen bewusst, dass die Fähre angegriffen wurde. Da nähert sich ei arkonianisches Schiff und verlangt, dass die Enterprise das System sofort verlässt. T'Pol weist den Captain darauf hin, dass die Arkonianer eine sehr territoriale Spezies sind. Im Gespräch zwischen Archer und dem arkonischen Kommandanten einigen sich beide darauf, gemeinsam nach den vermissten Schiffen zu suchen.

Tucker versucht inzwischen seinen Transiver zurück zu bekommen, doch wird er dabei von dem Alien gefangen genommen. Dieser versucht ihn nun dazu zu zwingen, das Gerät zu reparieren. Das größte Problem dürfte dabei jedoch der Umstand sein, dass Trip keinen Universalübersetzer bei sich hat und deshalb kein einziges Wort seines Gegenüber versteht.
Langsam beginnt die Sonne aufzugehen und auf dem Mond wird es immer wärmer. Nach einigen Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen mit dem Arkonianer gelingt es Tucker tatsächlich, den Transiver zum laufen zu bringen. Doch von seiner jetzigen Position ist es unmöglich ein Signal an die Enterprise zu schicken. Also klettern die beiden Bruchpiloten auf einen Berg - auch wenn die große Hitze fast unerträglich ist.
Der Enterprise gelingt es das Signal zu empfangen und ist bereit, den Commander an Bord zu beamen - doch die spezielle Physiologie der Arkonianer verbietet ein Beamen des anderen Piloten. Da Tucker seinen neuen Freund nicht im Stich lassen will, gibt er Anweisung, wie man eins der Shuttle der Arkonianer modifizieren kann, damit es auf dem Planeten landen kann.

Als beide Männer letztendlich gerettet werden, können sie sich auf der Enterprise erstmals so unterhalten, dass sie sich gegenseitig verstehen.
Tucker verabschiedet sich von seinem Freund und die Enterprise verlässt das System.
 
Kritik:
Wieder einmal stehen Kommunikationsschwierigkeiten zwischen zwei verschiedenen Spezies im Mittelpunkt dieser Geschichte. Zuletzt erlebten wir etwas ähnliches bei "Vox Sola".

Was mich sehr erfreut hat, ist der Umstand, dass fremde Wesen nicht sofort als feindlich eingestuft werden, auch wenn sie im ersten Moment so erscheinen mögen. Die Freundschaft, die sich zwischen Tucker und dem Arkonianer aufbaut ist ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht immer die selbe Sprache sprechen muss, um gemeinsam an etwas zu arbeiten.
Die Geschichte ist trotzdem leider nicht viel mehr, als eine ganz gewöhnliche Episode, die durch keine herausragenden Handlungsstränge zu beindrucken vermag. Zwar können die angesprochenen Verständigungsprobleme für eine kurzweilige Unterhaltung sorgen, für mehr jedoch nicht.

Spannung: /5 | Erotik: /5 | Anspruch: /5 | Humor: /5 | Inhalt: /5